Timeout

Unser TIMEOUT-Modell timeout

Am Beginn des Schuljahres 2004/05 wurde an der Europahauptschule Schwechat die Einführung eines Time-out-Modells beschlossen.

Ausgangssituation und Zielsetzung
Eine primäre Aufgabe der Schule bleibt, angemessene Rahmenbedingungen für das Lernen herzustellen.

Dabei sollen

  • lernwillige Schülerinnen und Schüler in ihrem Lernprozess unterstützt,
  • lernunwillige Schülerinnen und Schüler an schulische Regeln gewöhnt werden und
  • gleichzeitig Einsicht in ihr individuelles Fehlverhalten gewinnen.

Die Häufigkeit an Unterrichtsstörungen ist eine Hauptursache für verlangsamte Lernprozesse und das Zurückbleiben hinter den gesteckten Zielen. Zuviel Zeit und Energie wird auf Disziplinierung verwendet, wobei eine Veränderung des Arbeits- und Sozialverhaltens oft nur sehr mühsam erreicht wird oder ganz ausbleibt.

3 Regeln genügen:

  • Jede Schülerin, jeder Schüler hat das Recht auf einen
    guten Unterricht und die Pflicht, diesen störungsfrei zu
    ermöglichen.
  • Jede Lehrerin, jeder Lehrer hat das Recht auf einen
    störungsfreien Unterricht und die Pflicht, diesen gut zu
    gestalten.
  • Alle gehen respektvoll miteinander um.

Verfahren
SchülerInnen, die in der Klasse oder Lerngruppe nicht mitarbeiten können oder wollen, werden der individuellen Lernbetreuung  überantwortet.

Vor dem Wechsel zu dieser Betreuung (time out) werden dem Schüler/der Schülerin, der/die sich störend verhält, folgende Fragen gestellt.

  • Was tust du gerade?
  • Gegen welche Regel verstößt du?
  • Was passiert, wenn du gegen diese Regel verstößt?
  • Wie entscheidest du dich?

Das Verlassen der Klasse erfolgt erst dann, wenn vorausgehende Ermahnungen keine Verhaltensänderung erzielt haben.
Die SchülerIn verlässt mit der Lehrperson erteilter Aufgabe den Klassenraum und begibt sich in die Offene Klasse.

Nach mehrmaligem Aufenthalt erfolgen Konsequenzen, die in der Hausordnung beschrieben sind.

Ziel ist es, dass die Möglichkeit und die Pflicht, den Unterrichtsstoff individuell zu erarbeiten, von dem betroffenen Kind beeindruckend und nachhaltig erfahren wird. Dadurch soll

  • die Lernsituation für alle Beteiligten verbessert und
  • die Selbstwahrnehmung und Selbstverantwortung der Lernenden gestärkt werden.

Wichtige Regeln im Umgang miteinander

 

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